Projektmanager*in für präventive Bildungsarbeit gegen Antisemitismus (Bildungsforscher/in)
Über diese Stelle
Projektmanager*in für präventive Bildungsarbeit gegen Antisemitismus
Zu besetzen ist zum 15. Dezember 2026 eine Teilzeitstelle(19,5 Stunden) in der
Entgeltgruppe EG 11 TVöD (Bund),die auf 3 Jahre befristetist. Die
Eingruppierung erfolgt nach den persönlichen Voraussetzungen.
Aufbauend auf seiner langjährigen Bildungsarbeit entwickelt das Jüdische
Museum Berlin im Rahmen seiner Bildungsinitiative „Für die Zukunft lernen“ eine
professionell verankerte Wirkungsforschung für ausgewählte Bildungsprogramme,
u. a. für die Kinderwelt ANOHA und den digitalen Klassenraum JMB di.kla. Ziel
ist es die gesellschaftliche Wirkung der Angebote systematisch zu erfassen, zu
analysieren und für ihre gezielte Weiterentwicklung nutzbar zu machen. Für das
Projekt „Präventive Bildungsarbeit gegen Antisemitismus: Wirkung und
Weiterentwicklung musealer Schulungen in Kitas und Schulen" suchen wir einen Projektmanagerin.
Folgende Aufgaben erwarten Sie u.a.
- Projektmanagement: Projektplanung von der Zieldefinition über Meilensteine,
Zeit- und Ressourcenplanung inkl. Erstellung, Überwachung und Anpassung des
Projektbudgets, Antrags- und Beschaffungswesen
- Konzeption: Entwicklung von Curriculum-/Programmdesign Strukturierung des
Bildungsprogramms,
- Gewinnung, Pflege und Koordination von Kooperationspartnern wie
Grundschulen, Kitas und Bildungsträgern
- Teamkoordination und Kommunikation: Begleitung und Moderation von
interdisziplinären Teams, regelmäßige Meetings und Statusberichte
- Monitoring und Berichte: Qualitätskontrolle, Risiko- und
Compliance-Management und Erstellung von Zwischen- und Abschlussberichten,
Evaluationsergebnissen und Empfehlungen
- Vermittlung und Praxisdurchführung: Vor- und Nachbereitung von
Veranstaltungen, Moderation, begleitende Durchführung zusammen mit
Bildungsreferent*innen
Unsere Anforderungen
- Abgeschlossenes Hochschulstudium (Bachelor) in Pädagogik,
Bildungswissenschaften, Soziale Arbeit, Museumspädagogik bzw. verwandte,
vergleichbare Studienfächer oder eine vergleichbare Qualifikation mit
nachgewiesenen einschlägigen Kenntnissen
- Mehrjährige Berufserfahrung im Projektmanagement, wünschenswert im
Bildungs- oder Kulturbereich
- Sehr gute Kenntnisse der antisemitismuskritischen und
diskriminierungskritischen Bildung, Diversitätssensibilisierung; idealerweise
in der musealen Vermittlung von Bildungsthemen
- Erfahrung in Aufbau und Pflege von Partnerschaften, Kooperationen und
Netzwerkarbeit
- Teamfähigkeit, Organisationsstärke, eigenständige Arbeitsweise und
Kommunikationsgeschick
- Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
- Bereitschaft zur Reisetätigkeit innerhalb des Einsatzgebietes
(Kitas/Schulen/Museen)
Unser Angebot
- Bis 30 Tage Jahresurlaub nach TVöD, 24.12. sowie 31.12. frei
- Betriebliche Altersvorsorge (VBL) und vermögenswirksame Leistungen
- Jahressonderzahlung sowie ein jährliches Leistungsentgelt
- Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit mobil zu arbeiten
- Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen Ihrer Tätigkeit
- Zentral gelegener Arbeitsplatz mit guter Anbindung an den öffentlichen
Nahverkehr
- Option eines Deutschland-Ticket Job oder Jobtickets, das vom Arbeitgeber
bezuschusst wird
Das Jüdische Museum Berlin gehört zu den herausragenden Institutionen in der
europäischen Museumslandschaft. Mit seiner 2020 neu eröffneten Dauerausstellung
und den Wechselausstellungen, seinen Sammlungen, dem Veranstaltungsprogramm und
der W. Michael Blumenthal Akademie sowie den digitalen und pädagogischen
Angeboten ist das Museum ein lebendiger Ort des Dialogs und der Reflexion
jüdischer Geschichte und Gegenwart in Deutschland. ANOHA, die Kinderwelt des
JMB, erzählt als spielerisches Erlebnisangebot für Kinder die Geschichte der
Arche Noah.
Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin fördert die berufliche Gleichstellung
aller Geschlechter und Lebensformen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
ist uns ein großes Anliegen. Wir begrüßen Bewerbungen aller Menschen ungeachtet
ihrer nationalen, kulturellen, religiösen oder nicht-religiösen Zugehörigkeit.
Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt
berücksichtigt.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte senden Sie Ihre
Bewerbung unter Angabe derKennziffer 17/2026 bis zum 11. Oktober 2026 an
[email protected].
Die Unterlagen sind in Form einer zusammengefassten Datei im PDF-Format (max.
10 MB) einzureichen. Nach Abschluss des Verfahrens werden Ihre Unterlagen
maximal drei Monate lang aufbewahrt.
Die Bewerbungsgespräche werden voraussichtlich zwischen dem 10. und 13.
November 2026 stattfinden.
Nähere Auskünfte zum Bewerbungsverfahren erteilt Ihnen gern Mario Krogulec
unter der Telefonnummer 030/25993482. Inhaltliche Fragestellungen richten Sie
bitte an Dr. Ane Kleine-Engel [email protected].
Homeoffice:
Umfang: Nach Vereinbarung
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Häufige Fragen
Welches Gehalt kann ich erwarten?
In dieser Anzeige ist kein Gehalt genannt. Ähnliche Rollen in Berlin liegen oft bei etwa 20 € (Median aus 17 Angeboten).
Wie bewerbe ich mich?
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