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Juniorprofessur für Neueste Kirchengeschichte (W1 mit Tenure Track auf W2)

Gehalt nicht angegeben
VollzeitErfahrung nicht angegebenVor OrtLeipzig

Über diese Stelle

Wissenschaftliches Umfeld

Die Juniorprofessur führt das von Kurt Nowak und Klaus Fitschen in Leipzig etablierte Profil im Bereich der Neuesten Kirchengeschichte/Kirchlichen Zeitgeschichte fort. Sie ist eingebunden in das Institut für Kirchengeschichte der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig, zu dem auch die Professur für Spätmittelalter und Reformation sowie Wissenschaftliche Mitarbeitende und Sekretariatskapazitäten gehören. Die bereits bisher bestehende intra- und interdisziplinäre Kooperation mit den weiteren Fächern der Theologischen Fakultät in Leipzig, den Fakultäten im Unibund (Halle und Jena) sowie den benachbarten Disziplinen an der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Regionalwissenschaften sowie der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie soll fortgeführt werden. Die Theologische Fakultät Leipzig engagiert sich intensiv in den Bereichen des Transfers (Kirchen und Gesellschaft).

Künftige Aufgaben

Im Zeitraum der Juniorprofessur wird die Erfüllung von Aufgaben in folgenden Bereichen erwartet:

  • Forschung schwerpunktmäßig im Bereich der Kirchlichen Zeitgeschichte, insbesondere Bereitschaft zu Forschungskooperationen zu Themen der DDR-Kirchengeschichte im Kontext der Fakultät und Universität. Eine Beteiligung am Neuen Forschungsfeld (Trafo–DDR) wird ebenso erwartet wie die Beantragung von Drittmitteln, die Abfassung einer Habilitationsschrift oder äquivalenter Publikationsleistungen,
  • Lehre im Fach Kirchengeschichte im Umfang von zunächst 4 LVS, nach erfolgreicher Zwischenevaluation 6 LVS für die Lehramtsstudiengänge sowie Studierende im Studiengang Diplom/Kirchliches Examen inklusive einer Beteiligung an den zugehörigen Prüfungsaufgaben,
  • Transfer an den unterschiedlichen Formaten des Wissenstransfers in Kirchen und Gesellschaft,
  • Beteiligung an der akademischen Selbstverwaltung,
  • Weiterbildung in Sozial- und Führungskompetenzen.

Die hier gelisteten Aufgaben sind Grundlage für die nach Ruferteilung einvernehmlich abzuschließende Evaluationsvereinbarung.

Voraussetzungen

Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber mit einer Promotion im Bereich der Neueren oder Neuesten Kirchengeschichte von herausragender Qualität (mind. magna cum laude). Erwartet wird ein Forschungsschwerpunkt im Bereich der kirchlichen Zeitgeschichte.

Erfahrungen in der Lehre im Bereich Kirchengeschichte sowie erste Erfahrungen in der Einwerbung von Drittmitteln sind wünschenswert.

Künftige Aufgaben der Lebenszeitprofessur (W2)

Nach erfolgreicher Tenure-Evaluation erfolgt die Berufung auf eine unbefristete W2-Professur. Im Rahmen dieser Professur baut die Lehrstuhlinhaberin oder der Lehrstuhlinhaber die oben genannten Aktivitäten aus, insbesondere werden Forschungsaktivitäten und Drittmitteleinwerbungen im Bereich der kirchlichen Zeitgeschichte erwartet sowie die dazu erforderlichen Kooperationen und der Aufbau von Forschungsnetzwerken im Kontext des Leipziger Weges. Das Lehrdeputat erhöht sich auf 8 LVS. Zum Aufgabenbereich gehört zudem die Mitwirkung an der akademischen Selbstverwaltung.

Zur Juniorprofessur mit Tenure Track

Die Juniorprofessur mit Tenure-Track wird als Qualifikationsstelle ausgeschrieben und richtet sich daher an Bewerberinnen und Bewerber, die eine Promotion mit herausragender Qualität abgeschlossen haben, eine weitere wissenschaftliche Qualifikation anstreben und noch nicht über eine abgeschlossene Habilitation verfügen. Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter und/oder als wissenschaftliche Hilfskraft erfolgt ist, sollten Promotion- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen haben (Erziehungszeiten werden berücksichtigt).

Die Juniorprofessur mit Tenure-Track ist zunächst auf drei Jahre befristet. Eine Verlängerung auf insgesamt sechs Jahre erfolgt im Falle erfolgreicher Zwischenevaluation gemäß der Ordnung für das Verfahren zur Zwischenevaluation von Juniorprofessorinnen oder Juniorprofessoren an der Universität Leipzig (Zwischenevaluationsordnung – ZEvaO).

Spätestens im fünften Jahr nach Dienstantritt erfolgt eine Tenure-Evaluation gemäß der Ordnung über Ausgestaltung, Verlauf und Evaluation von Tenure-Track-Professuren an der Universität Leipzig (Tenure-Track-Ordnung - TTO). Grundlage des Evaluationsverfahrens bildet eine zu Dienstantritt einvernehmlich geschlossene Evaluationsvereinbarung, in der die Entwicklungsziele und Erwartungen an die individuellen Leistungen der Professorin oder des Professors verbindlich festgeschrieben sind. Nach erfolgreicher Tenure-Evaluation erfolgt die Berufung auf eine unbefristete W2- Professur gemäß § 60 Abs. 2, Satz 2 Ziff. 2 Sächsisches Hochschulgesetz (SächsHSG) ohne erneute Stellenausschreibung.

Die Einstellungsvoraussetzungen sowie die dienstrechtliche Stellung ergeben sich aus den §§ 64, 65, 72 SächsHSG und der Hochschuldienstaufgabenverordnung (HSDAVO).

Für die Berufung gelten die Bestimmungen des § 111 Abs. 7 SächsHSG.

Forschung, Lehre, Transfer, Infrastruktur und Verwaltung brauchen Perspektivenvielfalt. Die Universität setzt sich deshalb für Diversität und Chancengerechtigkeit ein. Ihre Bewerbung ist bei uns willkommen, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion, kultureller und sozialer Herkunft, Alter oder sexueller Orientierung. Die Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in der Wissenschaft an und bittet deshalb qualifizierte Frauen ausdrücklich um ihre Bewerbung.

Bei gleicher Eignung werden Menschen mit Schwerbehinderung oder ihnen nach SGB IX Gleichgestellte bevorzugt eingestellt. Sollten Sie im Rahmen dieses Berufungsverfahrens Fragen zur Barrierefreiheit oder Unterstützungsbedarf haben, kontaktieren Sie die Schwerbehindertenvertretung der Universität Leipzig unter schwerbehindertenvertretung(at)uni-leipzig.de.

Bitte bewerben Sie sich ausschließlich über das [Berufungsportal der Universität Leipzig](https://berufungsportal.uni-leipzig.com/dashboard/Startseite "Link öffnet in einem neuen Tab").

Universität Leipzig

Dekan der Theologischen Fakultät

Prof. Dr. Roderich Barth

Bewerbungsschluss: 05.11.2026

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24 887 €

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Häufige Fragen

Welches Gehalt kann ich erwarten?

In dieser Anzeige ist kein Gehalt genannt. Ähnliche Rollen in Leipzig liegen oft bei etwa 24 887 € (Median aus 544 Angeboten).

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Wo sehe ich Anstellungsart und Arbeitsformat?

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