Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in im Projekt RIVERbot (m/w/d) (Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in)
Über diese Stelle
„Praktisch mehr erreichen“prägt das Studium an der Hochschule für Technik und
Wirtschaft Dresden (HTWD) für etwa 4.800 Studierende in 43 Studiengängen. Als
Arbeitgeberin bietet die Hochschule ausgezeichnete Arbeitsbedingungen in einer
Vielzahl von Berufsbildern in Lehre, Forschung und Verwaltung an. So
ermöglichen aktuell 170 Professorinnen und Professoren sowie 500 Beschäftige
mit ihrer aktiven Mitarbeit ein praxisorientiertes Studium, in dem Lehre und
Forschung ineinandergreifen.
An der HTWD ist an der Fakultät Informatik/Mathematik zum 01.11.2026 eine
Stelle alsWissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in im Projekt RIVERbot(m/w/d)
befristet bis 31.10.2028 in Vollzeit zu besetzen. Eine Weiterführung der
Forschungsarbeiten in Folgeprojekten wird angestrebt, sodass die Möglichkeit
einer wissenschaftlichen Weiterqualifikation gegeben ist.
Sie forschen in der durch den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus)
geförderten Nachwuchsforschungsgruppe „RIVERbot – Robuste, intelligente
Verortung und Steuerung von Robotern in Fließgewässern“. Kompakte, von einer
Person handhabbare Schwimmroboter sind für Stillgewässer erprobt, scheitern auf
Fließgewässern aber an mangelnder Robustheit gegenüber Strömung. RIVERbot
entwickelt Konzepte für eine strömungsbewusste Missions- und Einsatzplanung
sowie den sicheren Betrieb solcher Roboter.
Ihr Beitrag liegt im Bereich der Archäoinformatik. Dort werden Sensordaten des
Systems zur Dokumentation und 3D-Rekonstruktion archäologischer Fundstätten
unter Wasser verarbeitet und fusioniert. Ziel ist die Entwicklung robuster
Verfahren zur Erfassung, Fusion und Auswertung multimodaler Sensordaten für die
digitale Dokumentation archäologischer Fundstätten. Das Vorhaben wird
interdisziplinär mit weiteren Lehrstühlen der TU Bergakademie Freiberg und der
HTW Dresden sowie in Feldversuchen auf Mulde und Elbe durchgeführt.
Ihr Aufgabengebiet:
- Projektarbeit in der ESF-Nachwuchsforschungsgruppe „RIVERbot“ gemäß
Arbeitsplan des Projekts
- Analyse archäologischer Anwendungsszenarien für autonome Robotersysteme im
Unterwassereinsatz
- Entwicklung und Evaluation von Verfahren zur Verarbeitung und Fusion
multimodaler Sensordaten
- Datenaufnahmen und kontinuierliche Evaluation des Systems in Feldversuchen
- Durchführung eigener Forschungsarbeiten, insbesondere zur Vorbereitung
einer Promotion
- Veröffentlichung von Forschungsergebnissen auf wissenschaftlichen
Konferenzen bzw. in Fachzeitschriften sowie Teilnahme an wissenschaftlichen
Konferenzen
Ihr Profil:
- Erfolgreich abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in
Informatik, Archäoinformatik, Robotik oder einem vergleichbaren Studiengang
- Erfahrungen in den Bereichen Datenanalyse, Mustererkennung oder Computer
Vision sind wünschenswert
- Routinierte, kollaborative Umsetzung eigener Ideen in Softwareprototypen
- Interesse an mobilen Robotern, Sensorik, Datenanalyse und digitalen
3D-Dokumentationsverfahren sowie an Feldarbeit im Außeneinsatz
- Schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeiten in deutscher und
englischer Sprache
- Motivation zur Teamarbeit, kritisches Denken sowie qualitätsorientierte und
selbstständige Arbeitsweise
- Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammenarbeit mit den
Verbundprofessuren
Die Vergütung richtet sich nach dem Tarifvertrag für die Beschäftigten des
öffentlichen Dienstes der Länder (TV-L) und ist entsprechend der persönlichen
Voraussetzungen in der Entgeltgruppe13 vorgesehen.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen:
PD Prof. Dr. Marco Block-Berlitz
Professur für Computergrafik/ Archäoinformatik
Tel: 0351 - 462 2692
Bewerbung:
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Chiffre bis zum 09.08.2026
über unserOnline-Portal.
Die HTWD hat als Arbeitgeberin viel zu bieten – informieren Sie sich auf der
Karriereseite über alle Benefits und Angebote:
https://www.htw-dresden.de/die-htw-dresden/karriere
Die HTWD strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Lehre und Forschung
an und bittet daher qualifizierte Interessentinnen ausdrücklich um ihre
Bewerbung.
Bewerbungen schwerbehinderter Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt
berücksichtigt.
Die HTWD fördert gezielt die berufliche Gleichstellung aller Geschlechter und
setzt sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsleben ein.
Deshalb wurde die HTWD auch als familiengerechte Hochschule zertifiziert.
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