Referentin bzw. Referent (m/w/d) im Referat 33 - Information und Kommunikation (Informationstechnikermeister/in/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk)
Über diese Stelle
Im Landesamt für Schule und Bildung ist am Standort Zwickau zum 1. November
2026 eine Stelle als
Referentin bzw. Referent (m/w/d)
im Referat 33 - Information und Kommunikation - unbefristet zu besetzen.
Das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) ist die nachgeordnete
Schulaufsichtsbehörde des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und
insbesondere für die Beratung und Unterstützung der Schulen bei der
eigenverantwortlichen Wahrnehmung ihrer Aufgaben für die Sicherung und
Verbesserung der Qualität schulischer Arbeit gemeinsam mit den Schulen
verantwortlich.
Das Referat 33 ist zuständig für die Bereitstellung, den Betrieb und die
ständige Weiterentwicklung der Kommunikationsdienste, der IT-Technik und der
IT-Infrastruktur des Landesamtes für Schule und Bildung.
Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere:
- Planung, Weiterentwicklung und strategische Steuerung der IT-Infrastruktur
sowie von IT-Verfahren unter Berücksichtigung der rechtlichen und
organisatorischen Rahmenbedingungen der öffentlichen Verwaltung,
- Konzeption, Organisation und Überwachung von Backup- und
Notfallwiederherstellungskonzepten (Business Continuity/Disaster Recovery),
- Verantwortung für die Bereitstellung einer leistungsfähigen, sicheren und
effizienten IT-Infrastruktur am Landesamt für Schule und Bildung und im
speziellen am Standort Zwickau,
- Einführung, Betreuung und Weiterentwicklung bestehender und neuer
IT-Verfahren, einschließlich Abnahme und Qualitätssicherung,
- Verantwortung für das Lizenzmanagement von Softwareprodukten (Beschaffung,
Verwaltung, Compliance),
- Koordinierung und Mitarbeit in behördeninternen und behördenübergreifenden
Arbeitsgruppen (z. B. Inventarisierung, Zeiterfassung, Dateisystem,
IT-Sicherheit),
- Mitwirkung bei der IT-Sicherheit gemäß BSI-Grundschutz sowie Umsetzung
datenschutzrechtlicher Anforderungen (DSGVO, SächsDSDG),
- Koordinierung und Steuerung externer Dienstleister sowie Begleitung von
Ausschreibungs- und Vergabeverfahren im IT-Bereich sowie
- Aufgaben im Rahmen der Systemadministration.
Zwingende Voraussetzung für die Tätigkeit ist ein erfolgreich abgeschlossenes
wissenschaftliches Hochschulstudium (Universitätsdiplom/Master) auf dem Gebiet
der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder der Informations- und
Kommunikationstechnik oder in einem vergleichbaren Studiengang mit
IT-Ausrichtung (Fachhochschulstudiengänge erfüllen diese Voraussetzung nur,
wenn es sich um akkreditierte Masterstudiengänge handelt).
Wir erwarten:
- fundierte Kenntnisse in Microsoft-Umgebungen,
- Kenntnisse im BSI-Grundschutz bzw. IT-Sicherheitsmanagement,
- Kenntnisse der relevanten Datenschutzbestimmungen (DSGVO, SächsDSDG),
- vertiefte Kenntnisse in der Programmierung/im Scripting,
- umfassende Fachkenntnisse im IT-Servicedesk-Bereich sowie in der
Administration von IT-Infrastruktur,
- praktische Erfahrungen in der Administration und Weiterentwicklung größerer
IT-Infrastrukturen,
- ausgeprägte analytische und konzeptionelle Fähigkeiten, organisatorisches
Verständnis,
- Fähigkeit zu systematischem und lösungsorientiertem Arbeiten,
- ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Eigeninitiative und
Verantwortungsbewusstsein,
- ausgeprägte Kommunikations- und Beratungskompetenz,
- ein hohes Maß an Teamfähigkeit sowie ein kooperativer Arbeitsstil,
- Fähigkeit, komplexe technische Sachverhalte verständlich aufzubereiten,
- Verständnis für die Belange der öffentlichen Verwaltung und der
Lehrkräfteausbildung,
- sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift auf dem
Qualifizierungsniveau C1.
Von Vorteil sind:
- Berufserfahrung im IT-Bereich öffentlicher Verwaltungen,
- praktische Erfahrung in der Bearbeitung von Projekten, insbesondere im
Bereich der Verwaltungsdigitalisierung und Konsolidierung von IT-Systemen,
- Erfahrung in der Netzwerkadministration (TCP/IP, VPN, Firewall,
Switch-Konfiguration),
- Kenntnisse in der Einrichtung und Verwaltung von Backup-Systemen,
- gute Englischkenntnisse.
Die Stelle ist der zweiten Einstiegsebene der Laufbahngruppe 2 zugeordnet.
Die Eingruppierung erfolgt bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen in
der Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Zuordnung zu einer Erfahrungsstufe richtet sich
nach der Berufserfahrung der Bewerberin/des Bewerbers. Bei Bewährung und
Vorliegen der sachlichen und persönlichen Voraussetzungen kann die Übernahme in
ein Beamtenverhältnis geprüft werden. Für Beamte bietet der zu besetzende
Dienstposten je nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung sowie im
Rahmen der zur Verfügung stehenden Planstellen Aufstiegsmöglichkeiten bis
Besoldungsgruppe A 14.
Die Stelle ist in Vollzeit zu besetzen. Sofern dienstliche Gründe nicht
entgegenstehen, besteht die Möglichkeit zur Teilzeitarbeit.
Wir bieten Ihnen:
- ein interessantes und verantwortungsvolles Tätigkeitsfeld,
- ein gutes Arbeitsklima in einem engagierten Team,
- flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten sowie nach einer angemessen
Einarbeitungszeit die Möglichkeit dezentraler Arbeit (Telearbeit bzw. mobile
Arbeit) im Rahmen der geltenden Dienstvereinbarungen,
- regelmäßige Fortbildungsmöglichkeiten,
- eine zusätzliche tarifvertragliche betriebliche Altersversorgung (VBL),
- am Jahresende eine Sonderzahlung gemäß § 20 des Tarifvertrages für den
öffentlichen Dienst der Länder (TV-L),
- ein behördliches Gesundheitsmanagement mit Angeboten zur
Gesundheitsförderung und
- eine gute Anbindung an den ÖPNV sowie die Möglichkeit zur Inanspruchnahme
eines Jobtickets der Deutschen Bahn bzw. des entsprechenden Verkehrsverbundes
in Sachsen.
Die ausgeschriebene Stelle gehört zu einem Bereich, in dem Frauen
unterrepräsentiert sind. Deshalb sind deren Bewerbungen ausdrücklich erwünscht.
Es wird darauf verwiesen, dass Frauen bei gleichwertiger Qualifikation
(Eignung, Befähigung und fachliche Leistung) bevorzugt berücksichtigt werden.
Schwerbehinderte oder ihnen gleichgestellte Bewerberinnen und Bewerber werden
bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Schwerbehinderte
und ihnen gleichgestellte Menschen werden daher ausdrücklich aufgefordert sich
zu bewerben. Bitte geben Sie eine Schwerbehinderung oder eine Gleichstellung im
Bewerbungsanschreiben an und fügen Sie den Bewerbungsunterlagen einen
entsprechenden Nachweis bei.
Zudem bitten wir um Ihr Verständnis, dass aus Kostengründen
Bewerbungsunterlagen nur dann zurückgesandt werden können, wenn ihnen ein
geeigneter und ausreichend frankierter Rückumschlag beiliegt. Anderenfalls
werden die Unterlagen nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.
Soweit Sie die vorgenannten Voraussetzungen erfüllen, bitten wir um Ihre
Bewerbung unter Angabe des AktenzeichensR12-0321/329/17, möglichst per E-Mail,
an:
[email protected]
Bewerbungsfrist ist der 10. September 2026.
Anhänge fügen Sie bitte im pdf-Format bei.
Sie haben Fragen? Rufen Sie uns gern an. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
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Häufige Fragen
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